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Zet - das ANDERE
Magazin <> Bericht |
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Ursprünglich als Allround-Fahrzeug für den Geländeeinsatz vorgesehen,
hat
sich dieser Wagentyp längst auch in der Stadt etabliert. Ein Grund liegt
bestimmt darin, dass er sich von dem auf Windschnittigkeit getrimmten Outfit
moderner City-Autos abhebt. |
Der Jeep Wrangler von DaimlerChrysler besticht sofort durch seinen markanten
Gesichtsausdruck. Der senkrecht verstrebte Kühlergrill, kräftige Stoßfänger
vorn und die beiden ausgeformten Radhäuser verleihen diesem Wagen einen
unverkennbaren Wiedererkennungswert. Hierzu tragen auch die traditionell
runden Hauptscheinwerfer, die nicht nur viel Licht bieten, sondern auch Teil der
Historie dieses Klassikers sind, bei. Für eine bessere Aerodynamik sorgt die
geneigte Frontscheibe. Die hoch ausgeschnittenen Radhäuser verleihen dem
Wrangler eine formale Leichtigkeit, zudem können so größere Reifen verwendet
werden.
Ich stiegt das erste Mal in einen Geländewagen, da war es schon etwas
ungewohnt, dass der Einstieg naturgemäß höher liegt als gewöhnlich. Doch
als ich mir den Fahrersitz eingestellt hatte, fühlte ich mich sofort wohl.
| Die Einrichtung ist funktional,
alle Schalter habe ich da gefunden, wo ich sie intuitiv vermutet habe. Da
ist es gut zu wissen, der Autobauer hat sinnvolle Technik und Sicherheitsmerkmale
eingebaut. |
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Hierzu gehört u.a. ein
ausgeklügeltes Lüftungssystem mit groß dimensionierten Austrittsöffnungen.
Die Sicherheitsausstattung weist einen aufwendigen Überrollschutz und versteifte
Fensterscheibenrahmen auf. Seitenaufprallschutz in den Türen und Airbags für Fahrer und Beifahrer, sowie ABS tragen
weiter zu meinem
Sicherheitsgefühl bei.
Da ich den Jeep in der kühlen Jahreszeit fuhr, war ich froh den Wagen
mit "Hard Top", eine abnehmbare Oberkarosserie, zu fahren. Dabei geht zwar
etwas vom Freifahr-Feeling verloren, doch bei der Kälte... .Das sonst optional
erhältliche Hard Top sollte sich jeder zulegen der den Wrangler Sommer wie
Winter fahren möchte, zudem bietet es gerade großen Menschen viel Kopffreiheit
und der Fahrraum ist abschließbar.
Das Fahrverhalten ist gut. Die erhöhte Sitzposition zeigt sich gerade bei
Stadtfahrten schnell als Vorteil. Man sitzt etwas über dem Geschehen und so hatte
ich einen besseren Weitblick, was wiederum ein kleiner Beitrag zur Verkehrssicherheit ist.
Und dann stand sie an, meine erste Geländefahrt! Ein tief vermatschter Weg,
Erdlöcher und ein Hügel auf dem Gelände, hier hätte eine normale Limousine keine
Chance und würde unweigerlich hängen bleiben.
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Für alle Fälle betätige
ich den neben der Gangschaltung befindlichen Hebel von "H2" nach
"H4". Jetzt wird die Kraft des Motors auf alle 4 Räder gleich
verteilt. |
Für schwieriges Gelände bei dem besonders viel Kraft in den Rädern
benötigt wird, gibt's noch die Stellung "4L". allerdings ist dann die
Geschwindigkeit auf ca. max. 5 km/h begrenzt. Wer viel im Gelände fährt, sollte
sich das als Sonderausstattung erhältliche "TRAC-LOK" einbauen
lassen. Das Sperrdifferential verhindert das Durchdrehen der Hinterräder. Bei
unterschiedlicher Bodenhaftung der beiden Hinterräder, bekommt automatisch das
Rad die Kraft des Motors zugeteilt, das es besser auf den Boden übertragen
kann. Doch so anspruchsvoll ist mein Gelände nicht. Souverän meistert der
Wrangler den Weg durchs Gelände. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass der in
'meinem' Wagen eingebaute Motor faktisch nie an seine Grenzen stößt. Das
5-Gang-Getriebe ist gleichsam optimal abgestimmt für Straßen- und
Gelände-Fahrten. So groß der Spaß auch war bei meiner Fahrt durchs Gelände,
danach steht erst einmal eine Grobreinigung an. Denn zum Einen sieht das
ziemlich unschön aus und zum Anderen sind die Fahrer der nachfolgenden Autos
sicher nicht
gerade begeistert, wenn sie den abfliegenden Dreck abbekommen...
Back to the Roots - Der Jeep Wrangler bedeutet Fahrvergnügen pur, in einem Auto
das auffällt. Die Käufer dürfte zudem der günstige Einstiegspreis für einen
echten Jeep begeistern.